Nürnberg/BerlinVogelzählungen sind inzwischen landauf, landab ein weitverbreitetes Phänomen. Jedes Jahr im Mai etwa schlägt die „Stunde der Gartenvögel“, bei der die Deutschen aufgerufen sind, die von ihnen in Gärten, Parks oder von Balkonen aus beobachteten Vögel zu notieren und zu melden. In diesem Jahr nahmen mehr als 160.000 Vogelfreunde an der Aktion teil. Es gibt auch noch eine „Stunde der Wintervögel“, Hintergrund solcher Aktionen ist natürlich, herauszufinden, wie sich die Welt der Piepmätze in unseren Parkanlagen und Gärten so entwickelt.

In Bayern gibt es nun eine weitere Form der Vogelvolkszählung: Wer in dem südlichen Bundesland eine Lachmöwe beobachtet, kann das ab sofort auf einer eigens dafür eingerichteten Homepage melden. Mit dem Projekt „Mitmachmöwen“ wollen die Regierungen von Niederbayern und Mittelfranken über das Leben der Lachmöwen und den Vogelzug informieren. Denn: Lachmöwen (Chroicocephalus ridibundus) leben längst nicht nur am Meer, sondern auch an vielen bayerischen Gewässern. Die kleine Möwenart ist die häufigste in Europa, auch in Berlin kann man immer wieder Exemplare sehen.

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