Berlin/Göttingen/Dresden - Anrufer, die sich an die Hotline der Deutschen Sarkom-Stiftung wenden, stecken meist in einer Notsituation. Nach dem Verdacht oder gar der Diagnose „Sarkom“ wissen sie nicht, wo sie medizinische Hilfe finden können. Betroffen sind Menschen jeden Alters und aus allen Teilen Deutschlands. „Bei Menschen mit kleinen Kindern und jungen Patienten, die das Leben noch vor sich haben, berührt mich das besonders“, sagt Karin Arndt.

Die 65-jährige Patientenvertreterin engagiert sich ehrenamtlich in der Stiftung. Sie hört zu, berät, empfiehlt Einrichtungen mit Expertise. Ihre Ratschläge, das weiß sie, können darüber entscheiden, wie lange jemand noch leben wird – und wie gut. Denn Sarkome sind nicht nur äußerst selten, sondern oft auch sehr aggressiv. Und sie erfordern unbedingt eine Diagnostik und Therapie durch Mediziner verschiedener Fachrichtungen mit Expertise. Viele Ärzte – auch Onkologen – wissen das nicht.

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