Washington - Er hat es wieder getan. Major hat wieder zugeschnappt: Der jüngere der beiden Schäferhunde des US-Präsidenten hat wieder einen Mitarbeiter des Weißen Hauses gebissen. Das meldet der amerikanische Nachrichtensender CNN und beruft sich auf einen Sprecher der First Lady, Jill Biden. Demnach erwischte es dieses Mal einen Mann, der am Montag mit Gartenarbeiten beschäftigt war – und nach diesem „Beißvorfall“ von einem Arzt untersucht wurde.

Major muss sich immer noch „an neue Umgebung anpassen“

Sprecher Michael LaRosa räumte ein, dass Major sich „immer noch an seine neue Umgebung anpasst“. Im übrigen habe der angegriffene Mitarbeiter „unverletzt“ zur Arbeit zurückkehren können. Vor diesem Hintergrund, lässt sich das verstehen, handelt es sich wohl weniger um einen Beiß- als vielmehr um einen Schnappvorfall. Der letzte Vorfall dieser Art datiert auf Anfang des Monates, da hatte Major offenbar nach einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes gebissen.

Wie auch immer, der dreijährige Major, ein Deutscher Schäferhund, der 2018 von den Bidens adoptiert wurde, hält seine Besitzer in Atem. Er ist der jüngere und wildere der beiden Hunde. Jill Bidens Sprecher hatte erst vor einer Woche erklärt, dass er nach dem ersten Beißvorfall inzwischen bei einem „zusätzlichen Training“ gewesen sei. Das andere der beiden Tiere, Champ, lebt bereits seit 2008 bei den Bidens und gilt wegen seines Alters als zurückhaltender.