BerlinUngewöhnliche Situationen fördern mitunter überraschende Erkenntnisse zutage. Nicht Schweden habe in der Corona-Pandemie einen Sonderweg gewählt, so erklärte vor einiger Zeit Staatsepidemiologe Anders Tegnell in einer Radiosendung. Das skandinavische Land hingegen halte sich an Standards in der Pandemiebekämpfung, die vor der Krise international vereinbart worden seien. Alle anderen Länder hingegen wichen davon ab.

Gegenwärtig bedeutet das: Das öffentliche Leben in Schweden geht im Wesentlichen weiter wie bisher. Als Einschnitt von historischen Dimensionen gilt das Verbot von Versammlungen mit mehr als acht Teilnehmern, das die Regierung in dieser Woche als Reaktion auf erneut stark steigende Fallzahlen beschloss. Auch Alkoholausschank nach 22 Uhr ist ab diesem Freitag verboten. Schulen, Fitnessstudios, Geschäfte, Kinos, Restaurants sind und bleiben geöffnet.

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