Berlin/San Diego - Corona-Infektionen treten auch bei Tieren immer wieder auf. Einer der bekannteren Fälle aus der jüngsten Vergangenheit ist der 48 Jahre alte Gorilla namens Winston aus dem Zoo in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien. Die Lebenserwartung der Menschenaffen liegt bei 35 bis 40 Jahren, in menschlicher Obhut können Gorillas jedoch auch älter als 50 Jahre alt werden. In jedem Fall handelt es sich bei Winston also um ein betagtes Tier, und der Anführer seiner Gruppe ist damit quasi ein Corona-Risikopatient, zumal er auch diverse Vorerkrankungen aufweist.

Der Silberrücken war vor zwei Wochen zusammen mit weiteren Gorillas seiner Gruppe positiv auf das Virus getestet worden, dabei habe es sich um einen neuen, hoch ansteckenden Stamm des Coronavirus gehandelt, der kürzlich in Kalifornien identifiziert wurde, hieß es. Nach Angaben des Zoos wurde Winston daraufhin mit Herzmedikamenten, Antibiotika sowie speziellen synthetischen Antikörpern behandelt. Zuvor hatten Tierärzte eine Lungenentzündung und Herzprobleme festgestellt.

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