Ein Hausarzt spricht während einer Videosprechstunde in seiner Praxis mit einer Patientin.
Foto: dpa/Monika Skolimowska

Berlin - Bildschirm statt Besuch in der Praxis: Angesichts der Corona-Krise haben Videosprechstunden laut einer Umfrage mehr Schwung bekommen. Darüber in Kontakt zu einem Arzt zu treten, können sich jetzt 45 Prozent der Bundesbürger vorstellen, wie eine am Donnerstag vorgelegte Befragung des Digitalverbands Bitkom ergab. Im Mai waren es 39 Prozent, im Mai vergangenen Jahres 30 Prozent. Tatsächlich schon eine Videosprechstunde genutzt haben demnach nun 13 Prozent, nachdem es im Mai 8 Prozent und vor einem Jahr 5 Prozent waren, berichtet die dpa. Auch andere Digitalangebote wie Gesundheits-Apps sollen vorankommen.

Die Corona-Krise habe einen unerwarteten und ungewollten Schub für die Digitalisierung des Gesundheitswesens gebracht, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Dies gelte es nun weiterzutragen. So sollten bei Videosprechstunden bürokratische Vorgaben für Ärzte auch nach der Pandemie wegfallen - ebenso wie Begrenzungen bei Abrechnungsmöglichkeiten mit den Krankenkassen.

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