Osnabrück/Leipzig/Gabun - Nicht alle Apotheker sind Menschen: Tiere behandeln sich bei Verletzungen und Krankheiten mit „Arzneien“ selbst, mitunter auch zur Abwehr von Parasiten oder Fressfeinden. Das ist eine gut beobachtete Praxis, und zwar bei Säugetieren wie Elefanten oder Bären, jedoch ebenso bei Vögeln und sogar im Reich der Insekten. Diese Formen der Selbstmedikationen sind eigentlich pflanzlich. Umso erstaunlicher ist die Entdeckung von Forschern aus Osnabrück und Leipzig beim „Ozouga“-Schimpansenprojekt im Nationalpark Loango in Gabun: Sie berichten in der Zeitschrift Current Biology von Schimpansen, die sich zerdrückte Insekten in die Wunden legen – auch denen von Gruppenmitgliedern.

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