Berlin - Das Thema spaltet Gesellschaften und ganze Länder, Millionen Frauen kämpfen weltweit, wütend und verzweifelt, für Reformen und mehr sexuelle Selbstbestimmung – für einen legalen und sicheren Zugang zu einem Schwangerschaftsabbruch. Sie haben es seit jeher auch mit konservativen Strömungen aus Politik und Kirche sowie mit fundamentalistischen Pro-Life-Bewegungen zu tun, die versuchen, den Weg des Abbruchs zu verunmöglichen. Auch hierzulande werden die Kämpfe unerbittlich weitergeführt. Praktische Informationen über Abtreibungen sind rar. Die Streichung des Paragrafen 219a Strafgesetzbuch, der bisher die „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ verbietet, soll noch in diesem Jahr erfolgen und das ändern. Dann dürfen auch Mediziner öffentlich über verschiedene Methoden des Schwangerschaftsabbruchs in ihrer Praxis informieren, ohne dafür eine Strafe fürchten zu müssen.

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