Berlin - Natürlich gibt es auch unerträgliche Querulanten unter den Impfgegnern. Solche, denen man mit den weltbesten Argumenten kommen kann, und die sich trotzdem niemals freiwillig gegen Covid-19 impfen lassen würden. Weil sie dagegen sein wollen – komme, was da mag. Weil sie im Internet gelesen haben, dass wir alle ausgetauscht werden sollen, dass Bill Gates uns chippen will, dass Angela Merkel und Hillary Clinton nachts zusammen das Blut Neugeborener schlürfen, um ihre Echsenmenschenidentität aufrechtzuerhalten. Oder so ähnlich. Man kennt den ganzen Quatsch. 

Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch triftige oder zumindest nachvollziehbare Gründe gegen das Impfen gibt. Manche Menschen haben gleich mehrere davon. Solche etwa, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden dürfen – und zwar nicht deshalb, weil ein – um es euphemistisch auszudrücken – geschäftstüchtiger Arzt ihnen dafür widerrechtlich ein Attest besorgt hat, wie mehrfach gegen die Maskenpflicht geschehen. Sondern weil sie etwa aktuell an Krebs erkrankt, immungeschwächt, organtransplantiert und/oder schwanger sind. 

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