Ein Feuerwehrmann rettete den Hund.
Foto: Feuerwehr Hattingen/dpa

Berlin/HattingenDass die Feuerwehr immer wieder zum Lebensretter wird, und zwar nicht nur, wenn es in menschlichen Behausungen brennt, kann man gar nicht hoch genug schätzen. Tierische Einsätze und Rettungen sind auch in unserer kleinen Tierkolumne immer wieder ein Thema. Heute möchten wir an dieser Stelle den Scheinwerfer auf die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr im nordrhein-westfälischen Hattingen richten. 

Sie wurden durch einen aufmerksamen Spaziergänger alarmiert und zu einem verschlammten Bachlauf im Schulenbergwald gerufen. Dort hatte der Spaziergänger einen Hund entdeckt, der nahezu vollständig im Schlamm feststeckte und sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien konnte. Die alarmierten Rettungskräfte errichteten zunächst einen provisorischen Steg über den weichen Boden in der Nähe des Bachlaufs. Dann legten sie den Hund frei und hoben ihn aus dem Matsch.

Das entkräftete Tier wurde in eine Decke gewickelt.
Foto: Feuerwehr Hattingen/Jens Herkströter

Das völlig entkräftete Tier wurde mit einer Decke gewärmt und zunächst zur Hauptwache gebracht, wo ein Bad auf dem Programm stand. „Nach einer ersten Reinigung wurde es anschließend in die Obhut eines Tierarztes übergeben“, schreiben die Einsatzkräfte. Fest steht: Ohne den aufmerksamen Spaziergänger und das schnelle Eingreifen der Feuerwehrleute hätte das Tier vermutlich nicht überlebt.

Nun kümmert sich der Tierarzt um den geschwächten Hund. Wem er gehört und wie er sich in den Wald verirrt hat, war zunächst nicht bekannt.