Berlin - Eingestürzte Häuser, Straßen, die sich in Sturzbäche verwandeln, zahlreiche Tote und Hunderte Vermisste – die Folgen des Starkregens in Deutschland, Belgien, Österreich und den Niederlanden sind erschreckend. Die Flutkatastrophe könnte zudem ein Vorbote für zahlreiche weitere Extremwetterereignisse in der Zukunft sein. Zwar kann die aktuelle Katastrophe nicht eindeutig als Folge des Klimawandels eingeordnet werden, aber zahlreiche Wissenschaftler sind sich einig, dass derartige Extremwetterereignisse durch die Erderwärmung zunehmen werden.

„Schon vor über 30 Jahren haben Klimamodelle vorhergesagt, dass Extremniederschläge häufiger, während Tage mit schwachem Regen seltener werden“, erklärt Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Pro Grad Erwärmung könne die Luft sieben Prozent mehr Wasserdampf aufnehmen und dann abregnen, so Rahmstorf. Durch konzentrierten Starkregen nehme gleichzeitig die Zahl der Tage mit normalem Niederschlag ab.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.