Kierspe - Der Container kam aus Südamerika und wurde per Lkw bei einer Firma im sauerländischen Kierspe angeliefert. Doch als ihn die Mitarbeiter öffneten, entdeckten sie etliche Spinnennetze und -nester sowie drei schwarze Spinnen! Alarm, Notruf: Feuerwehr und Ordnungsamt kamen sofort und sperrten den Container weiträumig ab, außerdem eilte ein Experte aus dem Kölner Zoo herbei. Der konnte eines der Krabbler habhaft werden und ihn als Schwarze Witwe identifizieren. Sie ist giftig und kann für Menschen gefährlich werden.

Ein Kammerjäger räucherte den Container aus

Allerdings konnte der Container noch nicht weiter ausgeräumt werden, denn zwischen den geladenen Metall- und Kunststoffteilen war nicht zu erkennen, wo sich möglicherweise die anderen Spinnen verstecken. Die Netze und Nester ließen nur vermuten, dass noch weitere von ihnen da sein müssen. Darum habe auch der Experte aus dem Zoo geraten, so die Feuerwehr, den Container wieder zu versiegeln. Ein Kammerjäger wurde damit beauftragt, ihn „spinnenfrei“ zu machen.

Inzwischen ist der leere Container schon wieder abtransportiert worden. Für die eine eingefangene Spinne immerhin ging die Sache glimpflich aus: Sie wurde in den Zoo gebracht.