Rudolstadt/Berlin - Es war ein ungewohnter Anblick, der sich den Bewohnern in einem Rudolstädter Seniorenheim bot: Statt den üblichen Pflegekräften waren plötzlich zottelige Alpakas auf den Fluren unterwegs. Die Tiere sollen künftig immer mal wieder zum Einsatz kommen und vor allem bettlägerigen und dementen Patienten einen Besuch abstatten. Das Ziel ist nicht nur ein bisschen Abwechslung im tristen Alltag, sondern auch zielgerichtete tiergestützte Therapie. Darauf setzt man im Berliner Norden schon seit Jahren. In der psychiatrischen Pflegeeinrichtung Radeland in Spandau sind die Tiere nicht nur sporadisch auftauchende Gäste, sondern dauerhafte Bewohner des Hauses. Annalea Schwarz, die die therapeutische Leitung innehat, erzählt, warum die ursprünglich aus den südamerikanischen Anden stammende Kamelart in der Arbeit mit psychisch Kranken und Dementen so hilfreich sein kann.

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