Hannover/Leipzig/Cambridge - Hunde sind „Makrosmatiker“, also Nasentiere. Ihre Nase ist ihr am besten ausgebildetes Sinnesorgan. Sie nehmen winzigste Konzentrationen von Duftstoffen wahr. Der Mensch macht sich ihre beeindruckenden Riechleistungen auf vielerlei Weise zunutze. Bei der jüngsten Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands suchten Spürhunde etwa in den Trümmern nach Vermissten. Und in der Corona-Pandemie weisen Hunde Infektionen beim Menschen durch bloßes Schnüffeln nach.

Grundsätzlich entscheidet die Zahl der Riechzellen wesentlich mit darüber, wie gut ein Lebewesen riechen kann. Diese Sinneszellen befinden sich im Riechepithel, einem Gewebe in der Nasenschleimhaut, das ausschließlich für die Wahrnehmung von Gerüchen zuständig ist. Die große und lange Nase im Schnauzenraum von Hunden bietet besonders viel Platz dafür – entsprechend viele Riechzellen besitzen die Vierbeiner. Allerdings gibt es Unterschieden zwischen verschiedenen Rassen: So verfügen Schäferhunde beispielsweise über etwa 220 Millionen Riechzellen, Dackel hingegen nur 125 Millionen. Zum Vergleich: Beim Menschen geht man von fünf bis zehn Millionen Riechzellen aus.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.