Berlin - Zwei Schlagworte entwickeln emotionale Sprengkraft: „Impfen“ und „Pflicht“. In Kombination mit „Corona“ und „Kind“ ist die Explosion im ganzen Land zu hören. Das ruft all jene auf den Plan, die es gerne krachen lassen, politisch, medial, die gern ihre eigene Agenda verfolgen, nicht unbedingt die der Kinder. Dabei gibt es gute Gründe, die dagegensprechen. Vor allem: die Vernunft. 

Vor dem Bund-Länder-Gipfel an diesem Donnerstag haben sich Ärzte kritisch zu Massenimpfungen und einer allgemeinen Impfempfehlung geäußert. Rüdiger von Kries etwa, Jugendmediziner und Mitglied der Ständigen Impfkommission, verwies im RBB auf fehlende Erkenntnisse über Nebenwirkungen bei Kindern. Zuvor hatte sein Kollege Martin Terhardt im RBB-Inforadio über eine eventuelle Impfpflicht für Kinder gesagt: „Das halte ich für völlig abwegig in der gegenwärtigen Situation, eine Impfpflicht auszusprechen und davon irgendwelche Rechte abhängig zu machen. Ich hoffe, dass das nicht kommt.“

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