Berlin/KarlsruheStefan Eisenbarth wird in seiner Heimat Baden-Württemberg auch „der Storchenvater“ genannt. Teil seiner Arbeit als ehrenamtlicher Storchenbetreuer ist es, die langbeinigen Vögel zu beringen – und dabei hat er schon viele unschöne Entdeckungen gemacht. Kunststoffschnüre, Plastiktüten, Schirmmützen, Sauger von Babyflaschen oder Einmalgummiringe – allen möglichen Unrat fand Eisenbarth in Storchennestern. Unrat, der im Horst nichts zu suchen hat, weil er für die Tiere zum Problem werden kann.

Nicht nur können sich junge Störche verheddern, manchmal denken sie auch, dass sie etwas zu essen gefunden hätten. Er habe schon einen Storch beobachtet, der versucht hatte, Plastik zu fressen und sehr lange brauchte, bis er das Stück Müll wieder herausgewürgt hatte, berichtet Eisenbarth auf der Internetseite des NABU. Nach dem Fressen speit ein Storch in großen Klumpen wieder aus, was er nicht verdauen kann. Speiballen oder Gewölle nennt man diese Klumpen.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.