Berlin - Die Stadt glüht in der Mittagshitze. Das Thermometer klettert selbst im Schatten auf 45 Grad Celsius an diesem Augusttag im Jahr 2030. Seit sechs Jahren herrscht in Deutschland eine Dürre. Das Trinkwasser wird knapp. Viele Menschen leiden unter Hitzefolgen, bis hin zu lebensbedrohlichen Kreislaufproblemen. Dieses Szenario zum Thema Klimawandel und Wetterextreme wird im gerade veröffentlichten „Grünbuch 2020 zur Öffentlichen Sicherheit“ entwickelt. 

„Grünbuch“ nennt sich ein Dokument, das den aktuellen Diskussionsstand zu einem Thema zusammenfasst. An der Neuerscheinung haben 22 Autoren und etwa 60 Experten mitgewirkt. „Im Fokus der Publikation stehen drei Themenfelder, die für die Autorinnen und Autoren des ‚Grünbuchs 2020‘ zentrale Aspekte zukünftiger Sicherheit sind: Klimawandel und Wetterextreme, Infektionskrankheiten sowie digitaler Raum und organisierte Kriminalität“, teilt die Freie Universität (FU) Berlin mit. An der FU ist das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit angesiedelt, in dem Forscher, Experten und Politiker über Sicherheitsprobleme in verschiedensten Bereichen diskutieren.

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