Studie zeigt: In dieser Konstellation haben Paare am meisten Spaß im Bett

„Singles haben doch bestimmt jede Menge tollen Sex“, denken die, die in festen Beziehungen stecken. „In einer festen Partnerschaft weiß man genau, was dem anderen gefällt – die haben bestimmt besseren Sex als ich“, denken Singles. Doch in welchen Betten geht es eigentlich am heißesten zu?

Dieser Frage ging das Marktforschungsinstitut Dalia nach und hat dazu 11000 Menschen im Alter von 18 bis 65 Jahren aus 28 europäischen Ländern über intime Details aus dem Schlafzimmer befragt.

Besserer Sex in festen Beziehungen, Singles sind am unglücklichsten

Dabei kam heraus: Den besten Sex haben demnach Paare, die in einer festen Beziehung sind – und monogam leben. Ganze 82 Prozent der Teilnehmer bestätigten das. Auf dem zweiten Platz der Zufriedenheits-Skala landeten Ehepaare und Pärchen mit eingetragener Lebenspartnerschaft. Hier bewerten 80 Prozent ihr Liebesleben als durchwegs positiv.

Offene Beziehungen sind also kein Garant für ein erfülltes Sexleben. In dieser Konstellation sind nämlich nur 71 Prozent zufrieden. Immerhin noch schlimmer dran sind – laut der Studie – Singles, die auf der Suche nach einer neuen Beziehung sind: nur 40 Prozent dieser Singles gaben an, ein erfülltes Sex-Leben zu führen.

Deutsche und Spanier sind mit ihrem Sexleben am zufriedensten

Die Studie legte ebenfalls offen, dass die generelle Zufriedenheit mit dem eigenen Sexleben bei Männern mit dem Alter eher zunimmt, bei Frauen hingegen über die Jahre eher gleich bleibt und keinen großen Schwankungen unterworfen ist. Für beide Geschlechter lässt sich jedoch sagen, dass die Befragten im Alter zwischen 25 und 30 Jahren im Vergleich zu anderen Altersklassen am meisten Spaß im Bett hatten.

Im Ländervergleich ist Deutschland weit vorne: 38 Prozent der Deutschen sind sehr zufrieden mit ihrem Sexleben. Damit werden sie nur von den Spaniern getoppt: dort sind es 41 Prozent. Am unglücklichsten über ihr Sexleben sind im Übrigen die Briten und Italiener: Immerhin neun Prozent gaben an, „gar nicht zufrieden“ zu sein mit dem, was in ihren Betten passiert. Insgesamt waren 68 Prozent der Europäer mit ihrem Sexleben durchaus zufrieden, 18 Prozent sagten, es sei ausbaufähig. (dmn)