Berlin - Die Augenlider geschwollen, blau, eine genähte Platzwunde an der Stirn, Blutergüsse an den Armen – Frank Frese erkannte seine Frau kaum wieder. Er hatte sie nach einem Sturz in der Wohnung dem Team eines Rettungswagens anvertraut. Anfang Juni war das. Der zusätzlich alarmierte Notarzt stellte eine Schürfwunde am Hinterkopf fest, die Fahrt ins Krankenhaus verordnete er zur Sicherheit. Die 82-Jährige, Demenz im Anfangsstadium, sollte dort eine Nacht zur Beobachtung bleiben. Es wurden mehrere Tage daraus – am Ende mit einem Schock für Frank Frese, der eigentlich anders heißt, seinen Namen nicht genannt wissen will. Denn was er zu erzählen hat, ist Gegenstand einer laufenden Untersuchung.

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