Blutzucker wird gemessen.
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BerlinDiabetes hat sich zur Volkskrankheit entwickelt. Jeder zehnte Deutsche ist Diabetiker. Betroffen sind schätzungsweise weitere zwei Millionen, die aber nichts von ihrer Erkrankung ahnen. Denn Diabetes tut nicht weh. Manchmal gibt es überhaupt keine Anzeichen.

Die Früherkennung ist wichtig, um gezielt Maßnahmen für die Normalisierung des Blutzuckerspiegels ergreifen zu können. Denn das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, ist für Patienten mit Diabetes zwei- bis dreimal höher als für Nicht-Diabetiker.

Die Veranlagung für einen Typ-2-Diabetes ist zwar genetisch bedingt. Doch Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Erkrankungsrisiko drastisch. Auch Stress und Schlafstörungen sind Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und bestimmte Medikamente.

Telefonforum am 12. November

Wie man sein persönliches Diabetes-Risiko erkennen und verringern kann, welche Anzeichen echte Warnsignale sind, und wie man feststellen kann, ob man wirklich betroffen ist, darüber geben am Dienstag Experten am Lesertelefon der Berliner Zeitung Auskunft: Dr. Sylvia Kemmet vom Universitätsklinikum Göttingen und Prof. Andreas Pfeiffer, Direktor der Abteilung für Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin an der Charité und Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für Diabetes-Forschung, stehen dazu am 12. November Rede und Antwort. Sie sind von 16 bis 18 Uhr über die kostenfreie Telefonnummer 0800-000 47 43 zu erreichen. (BLZ)