Berlin - Kein Stoff steht so für Männlichkeit wie Testosteron – im Guten wie im Schlechten. Das Hormon wird bei Männern weitläufig mit Draufgängertum, Dominanz, Aggression, sexueller Lust, Ehrgeiz oder auch Egoismus in Verbindung gebracht. Ist Testosteron also eine Art Treibstoff für Machos, Macher und Alpha-Männchen? Experten winken ab: Das gängige Image von Testosteron greife viel zu kurz – die Sache sei wesentlich komplexer und auch noch nicht vollständig verstanden. Aber der Reihe nach.

Das Sexualhormon wird bei Männern überwiegend in den Hoden gebildet. Es spielt eine herausragende Rolle bei der Entwicklung hin zum Mann – von Mutterleib bis über die Pubertät. Auch bei erwachsenen Männern ist Testosteron essenziell. Es wird über das Blut im Körper verteilt. Der Stoff wirkt unter anderem auf die Bildung von Muskeln. Das ist der Grund, warum Testosteron – unter erheblichen gesundheitlichen Risiken – als Dopingmittel missbraucht wird. Das Hormon spielt aber auch beim Knochenaufbau eine Rolle und lässt Barthaare sprießen.

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