Greifswald - Wissenschaftler der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) haben nach eigenen Angaben die mögliche Ursache für das Auftreten seltener Thrombosen nach der Impfung mit dem Corona-Vakzin von Astrazeneca gefunden. Bei einigen wenigen Menschen löse der Impfstoff eine Immunabwehr des Körpers aus, sagen sie.

Andreas Greinacher, dem Leiter der UMG-Abteilung Transfusionsmedizin, zufolge könnten in seltenen Einzelfällen die Blutplättchen aktiviert werden, was wiederum zu den schwerwiegenden Hirnvenenthrombosen mit Blutplättchenmangel führen könnte, hieß es am Freitag von der UMG. Normalerweise dient der Mechanismus im Körper der Wundheilung, um offene Wunden zu verschließen.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.