Berlin - In den Käfigbatterien europäischer Pelzfarmen leiden und sterben etwa 100 Millionen Tiere im Jahr, vor allem Füchse, Nerze, Marderhunde und Chinchillas. Laut Deutschem Tierschutzbund verursacht die beengte Käfighaltung aber nicht nur immenses Tierleid, sondern birgt auch ein hohes Krankheitsrisiko. Dabei hätten sich vor allem die Nerze als hoch empfänglich für das Coronavirus erwiesen: Auf mehr als 400 Farmen in Ländern der Europäischen Union seien bislang Covid-19-Ausbrüche bekannt geworden. Dabei sollen nach den Angaben der Tierschützer über 17 Millionen der Tiere aus hygienischen Gründen getötet worden sein. Ein hoher Blutzoll für die Pelz- und Modeindustrie.

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