Berlin/Gold Coast - Dass der weltweit unter Artenschutz stehende Buckelwal (Megaptera novaeangliae) sich oft in der Nähe von Küsten aufhält, wird dem bis zu 15 Meter langen Tier immer wieder zum Verhängnis. Früher machte die Küstennähe es Jägern leichter, die lebhaften Vertreter aus der Familie der Furchenwale zu erlegen. Und auch heute noch lauern überall Gefahren: Buckelwale verfangen sich oft in Fischernetzen. Da sie groß und stark sind, schleppen sie die Netze oder Leinen teilweise kilometerweit mit sich herum. Dies kann zu einem langsamen und qualvollen Tod führen. In Australien kommen zudem umstrittene Hai-Netze zum Einsatz, die Menschen vor Angriffen schützen sollen.

Derzeit kämpfen Tierschützer vor der australischen Ostküste um das Leben eines jungen Buckelwals. Wie der Sender ABC und andere Newskanäle am Mittwoch berichteten, hat sich der Meeressäuger in der Touristenregion Gold Coast südlich von Brisbane in der Nähe der Küste in einem solchen Hai-Netz verfangen. Anwohner hätten das Tier am frühen Morgen (Ortszeit) entdeckt und die Behörden alarmiert.

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