Berlin/London - So eine Schwanenzählung muss man sich als einigermaßen schwieriges Unterfangen vorstellen. Man kann schließlich nicht einfach sagen, so, jetzt stellt euch mal schön der Reihe nach auf und dann zählen wir mal durch. Die „Swan Uppers“ also, die in Großbritannien jedes Jahr in dieser Mission unterwegs sind, müssen trickreich und erfahren sein, um die Schwäne und deren Jungen zu fangen, damit sie von David Barber, dem Schwanen-Markierer der Königin, inspiziert und mit Erkennungszeichen versehen werden können. Die alte Tradition des „Swan Upping“, der jährlichen Zählung der Schwanenpopulation auf der Themse, ist also eine schweißtreibende Angelegenheit.

Und so gab es auch in diesem Jahr zum Auftakt am Dienstag heitere Bilder von Menschen, die den eigenwilligen Wasservögeln hinterherrennen oder sie vom Ruderboot aus zusammentreiben. Wenn die Queen ihre Schwäne zählen lässt, darf schließlich keiner durchrutschen oder doppelt erfasst werden. Das Spektakel beginnt auf der Eton Bridge bei Schloss Windsor und endet am Donnerstag in Moulsford nahe Oxford. Die Zähler suchen nicht nur nach den Vögeln, sie schauen auch, ob es ihnen gut geht.

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