Wegen Corona gehen derzeit viele Patienten auch mit ernsten Beschwerden nicht zum Arzt.
Foto:  imago images/photothek

Berlin - Bereits seit Wochen warnen Berliner Kliniken, dass viel weniger Patienten mit Herzinfarkt oder Schlaganfall in die Rettungsstellen kommen. Sie scheuen Wartezimmer, weil sie fürchten, sich bei anderen Patienten anzustecken. Doch es gibt noch viel mehr Krankheiten, die die Betroffenen jetzt nicht ernst genug nehmen. „In unseren Praxen haben wir immer noch 30 bis 40 Prozent weniger Patienten als sonst“, klagt Wolfgang Kreischer, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Berlin und Brandenburg. Zahnärzte verzeichnen sogar ein Minus von bis zu 80 Prozent. Bei vielen Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen nahmen die Anfragen einer Umfrage zufolge um bis zu 50 Prozent ab.

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