Ein Thermometer zeigt Temperaturen über 30 Grad an. Die Weltwetterorganisation (WMO) rechnet in den kommenden Monaten mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen.
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In den nächsten Tagen bestimmt zwar kühle Polarluft die Temperaturen in Berlin und Brandenburg, aber die Prognosen sehen ganz anders aus. Die Weltwetterorganisation (WMO) rechnet in den kommenden Monaten in Europa und dem Rest der nördlichen Hemisphäre sowie in den Tropen mit überdurchschnittlich hohen Temperaturen. Das gehe aus Modellrechnungen hervor, berichtete die Organisation  in Genf. Die globalen Durchschnittstemperaturen im Januar, Februar und März seien vorläufigen Auswertungen nahe Rekordniveau gewesen. Der April sei so warm gewesen wie der bislang wärmste April seit Beginn der Aufzeichnungen, der April 2016.

Allerdings habe es damals das Wetterphänomen El Niño gegeben, das das Wetter über hohe Wassertemperaturen im Pazifik stark beeinflusst und für hohe Temperaturen sorgte. In den kommenden Monaten sei nicht mit El Niño zu rechnen, schreibt die Nachrichtenagentur dpa.