Berlin - Von oben betrachtet wirken sie meist sehr leer, sehr still und unendlich weit. Doch der Anblick täuscht: Längst haben sich die vermeintlich so leeren Ozeane zu einer riesigen Müllhalde entwickelt. Etwa ein Drittel der vom Menschen erzeugten Treibhausgase, rund die Hälfte der auf Feldern ausgebrachten Düngemittel und knapp zwei Drittel aller hergestellten Plastikprodukte weltweit landen irgendwann in den Meeren.

Inmitten dieser Müllhalde liegen die tropischen Korallenriffe: faszinierend, farbenfroh, artenreich – und bedroht wie kaum ein anderes Ökosystem der Erde. Als Metropolen der Meere werden sie oft bezeichnet. Tatsächlich sind die Riffe ganz ähnlich organisiert wie eine große Stadt, in der sehr viele Bewohner auf teilweise engstem Raum zusammenleben.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.