La Jolla/Münster - Es ist ein ziemlich spektakuläres Experiment, von dem französische Forscher um die Entwicklungsbiologin Nicole Marthe Le Douarin 1988 im Fachmagazin Science berichteten: Sie hatten embryonales Nervengewebe von Wachteln in gleichalte Hühnerembryos implantiert. Die geschlüpften Hühner-Küken stießen daraufhin wachteltypische Rufe aus. Der Versuch hatte gezeigt, dass es möglich ist, durch die Schaffung von Mischwesen, sogenannten Chimären, bestimmte Eigenschaften einer Tierart auf eine andere zu übertragen. Le Douarins Experimente und die vieler anderer Forscher seit den 1970er-Jahren dienten vor allem dazu, Aspekte der Entwicklungsbiologie in solchen Chimären zu untersuchen, also etwa. wie sich einzelne Zelltypen entwickeln.

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