Berlin - Immer wieder ist die Rede von Bevölkerungsgruppen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen können, selbst wenn sie es wollten. Da gibt es in Deutschland die schätzungsweise 1,5 Millionen Schwangeren und Stillenden zum Beispiel – die gynäkologischen Fachgesellschaften befürworten zwar eine Impfung, doch eine generelle Empfehlung seitens der Ständigen Impfkommission (Stiko) steht aufgrund der noch unzureichenden Datenlage nach wie vor aus. Eine Impfung ist auch für die mehr als zehn Millionen Kinder unter zwölf Jahren nicht möglich.

Und es gibt Menschen wie Lena (Name geändert). Die 33-Jährige leidet unter einer aggressiven Form der Immunthrombozytopenie (ITP) – einer seltene Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Abwehrsystem die Blutplättchen, die Thrombozyten, als Fremdkörper ansieht und angreift. Die Folge: In der Milz werden nicht nur Thrombozyten massenweise abgebaut, sondern auch deren Neubildung  wird beeinträchtigt.

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