Vor allem in den Krankenhäusern großer Städte wird seit einigen Jahren ein Phänomen registriert. Immer öfter werden suizidale Patienten eingeliefert, die sterben wollten, weil ihre Beziehung zerbrochen ist. Meistens durch die Untreue der Partnerin oder des Partners. Früher hielten sich Betroffene bedeckt, sexuelle Fremdgänge waren mit dem Makel der Schande behaftet. Das hat sich geändert. Untreue ist kein moralisches Verbrechen mehr, aber fast immer eine große seelische Belastung, vor allem für die Betrogenen. Denn Treue hat in einer Partnerschaft immer noch einen hohen Wert. Das weiß Dirk Revenstorf, Psychologe und Paarberater in Tübingen. In seinem Buch „Liebe und Sex in Zeiten der Untreue“ hat er seine Erkenntnisse zusammengefasst.

Herr Revenstorf, die meisten Menschen wünschen sich in einer Beziehung Treue. Immer häufiger aber kommt es zur Untreue. Kann man sich in vorausschauender Weise darauf einstellen?

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