Viele Pflegebedürftige trinken zu wenig und müssen regelmäßig dazu ermuntert werden. Das passiert aber nicht immer. 
Foto: Imago images/photothek

BerlinEs war der Joghurt, der Karsten Lange stutzig machte. Der ihn erkennen ließ, dass etwas nicht stimmte in jenem Moment am Bett des älteren Herren, eines seiner Patienten an diesem Tag. Dass insgesamt im System der Altenpflege etwas schief läuft. Nicht zum ersten Mal beschlich ihn dieses Gefühl.

Ein kleiner Becher Joghurt würde für die Tabletten schon reichen, Flüssigkeit sei zur Einnahme nicht nötig. Das hatte eine Hilfskraft im Gehen zu Lange gesagt. Ihm, dem examinierten Krankenpfleger. Sie hatte gerade das Essen abgetragen, einen fast vollen Teller. Ein Wasserglas stand auf dem Nachttisch, kaum angerührt.

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