Berlin - Hannah hatte Glück. Sie wurde nicht blind, nicht taub, verlor keinen Unterschenkel, kein Unterarm starb ihr ab. Sie blieb von einer schweren Blutvergiftung verschont, behielt auch keine Narben zurück. Nichts deutet heute darauf hin, dass sie sich im Alter von sechs Monaten mit Meningokokken infizierte, hochansteckenden Bakterien, die sehr schnell eine Meningokokken-Meningitis auslösten, eine Form von Hirnhautentzündung. Inzwischen ist sie zwölf Jahre alt, besucht ein Gymnasium, spielt Handball, tanzt, reitet, gehört dem Sanitätsdienst ihrer Schule an. „Sie hatte nicht die schlimmsten Folgen“, sagt Hannahs Mutter Miriam. „Wir hatten ein Riesenglück.“ Und dann berichtet sie von jenem Sommer, als es passierte. Sie möchte ihre Erfahrungen teilen, damit anderen Eltern das erspart bleibt, was sie erleben und ihre Tochter durchleiden musste.

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