BerlinDie Gesellschaft für Virologie mahnt ein wissenschaftlich begründetes Vorgehen gegen die Covid-19-Pandemie an und wendet sich in diesem Zusammenhang entschieden gegen Strategien, die auf natürliche Durchseuchung großer Bevölkerungsteile setzen. „Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass erneut die Stimmen erstarken, die als Strategie der Pandemiebekämpfung auf die natürliche Durchseuchung großer Bevölkerungsteile mit dem Ziel der Herdenimmunität setzen“, heißt es in einer am Montagnachmittag veröffentlichen Stellungnahme des Vorstands der deutschen Gesellschaft für Virologie.

Namentlich als Autoren aufgeführt sind in dem Papier außer dem Chef der Charité-Virologie Christian Drosten renommierte Forscherinnen und Forscher wie Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, Isabella Eckerle vom Universitätsklinikum Genf, Beate Sodeik von der Medizinischen Hochschule Hannover, Friedemann Weber von der Universität Gießen und Marco Binder vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

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