Berlin/Braunschweig - Erst trafen Bundesregierung und Ministerpräsidenten am Montag halbherzige Entscheidungen, jetzt erwies sich die Ruhetags-Idee über Ostern als undurchdacht und wurde für Gründonnerstag wieder gekippt. Das bringt viele Bürger auf die Palme, sorgt aber auch in Wissenschafts-Kreisen für Frust und Irritation – vor allem bei denen, die in den vergangenen Monaten zur Politikberatung beigetragen haben.

„Die politischen Entscheider haben es geschafft, dass einfach alle unzufrieden sind: die Corona-Verharmloser, die Anhänger der ,No Covid‘-Strategie, aber auch all diejenigen, die dazwischen liegen“, sagt Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, die in einer interdisziplinären Expertengruppe die „No Covid“-Strategie erarbeitet hat, die unter anderem auf sehr niedrige Fallzahlen und lokal differenzierendes Pandemiemanagement setzt.

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