Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern bei einer früheren Expedition am Gakkelrücken im Arktischen Ozean.
Foto: Alfred-Wegener -Institut/Stefanie Arndt

Berlin - Im entlegenen arktischen Ozean lassen sich zahlreiche gesundheitsschädliche Industriechemikalien aufspüren: sogenannte per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, kurz PFAS. Darunter finden sich auch solche, die seit Jahren verboten sind. Erstmals konnte ein internationales Forscherteam um Hanna Joerss vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) dort auch eine Substanz nachweisen, die als Ersatzstoff für eine bereits verbotene Chemikalie verwendet wird. Die Wissenschaftler fürchten, dass mit dem Klimawandel aus dem schmelzenden arktischen Eis Schadstoffe wieder freigesetzt werden, die dort lange gespeichert waren. Sie stellen ihre Ergebnisse im Fachmagazin Environmental Science & Technology vor.

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