Nicht der Blinddarm ist entzündet, sondern der  etwa sieben bis fünfzehn Zentimeter lange Wurmfortsatz. 
Foto: Getty Images

Berlin - Sie ist ein Auslaufmodell: Die kleine, aber typische schräge Narbe über dem rechten Unterbauch, die im Schwimmbad verrät, dass die Person keinen Blinddarm mehr hat. Heute bleiben nach einer Blinddarmoperation fast immer keine Narben mehr zurück. „Zu 90 Prozent operieren wir nicht mehr offen wie früher, sondern rein endoskopisch, nur mit drei dünnen Sonden“, sagt Wolf Heitland, Facharzt für Chirurgie aus München. Mit rund 130.000 Operationen pro Jahr in Deutschland gehört die Blinddarm-OP zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Das Problem dabei: Die exakte Diagnose ist alles andere als einfach.

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