Russland schickt derzeit, wie jeden Sommer, einen großen Teil seiner Bevölkerung für ein paar Tage in den Klimastreik. Damit nimmt das Riesenreich im Osten eine Vorreiterrolle ein, die man ruhig auch mal würdigen könnte. Es muss an einem kommunikativen Problem liegen, dass nicht grüne Vereinigungen in anderen Ländern längst ihr Loblied auf die russischen Stadtverwaltungen singen.

Zeitversetzt von Mai bis Ende August werden in den Mehrfamilienhäusern die Rohre geprüft und saniert. Im Zuge dessen wird die in der Regel zentrale Warmwasserversorgung unterbrochen. Geheizt wird in diesen Monaten ohnehin nicht, und wer braucht schon warmes Wasser aus der Wand, wenn es auch Kessel und Töpfe gibt, um es auf dem Herd zu erhitzen? Der Samowar für den Tee wird ohnehin elektrisch betrieben. Diese Warmwasserpause gibt es seit Jahrzehnten, doch neuerdings regt sich auf Online-Portalen der Unmut darüber, wie man Korrespondentenberichten entnehmen kann.

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