Berlin - Der Klimawandel trifft Männer und Frauen gleichermaßen, mag man meinen. Tatsache ist: Hochwasser, Dürre, Stürme, Hitzewellen unterscheiden nicht zwischen den Geschlechtern. Dennoch sind die Folgen des Klimawandels keinesfalls geschlechtsneutral. Verschiedene Studien und Berichte zeigen: Weltweit sind Mädchen und Frauen stärker von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen – auch in Deutschland. 

Wie kommt es dazu? „Ich erkläre das gerne mit einem einfachen Beispiel: Wenn es regnet, regnet es für alle. Die Frage ist, ob man einen Schirm hat“, sagt Gotelind Alber von Gender CC in Berlin, einem internationalen Netzwerk, das sich für eine geschlechtergerechte Klimapolitik einsetzt. Die Klimakrise verstärke vorhandene soziale Ungleichheiten, verschärfe Diskriminierungen. So sind unter anderem auch Menschen mit Behinderungen besonders von der Klimakrise bedroht, schreibt die freie Journalistin Andrea Schöne in der Berliner Zeitung. Gender ist also nur ein Faktor, auf den in diesem Text eingegangen werden soll.

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