Berlin - Der Stuhl bleibt leer. Sie haben es nicht anders erwartet nach dem Hin und Her des zurückliegenden Jahres: Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) hat Termine angenommen und abgesagt oder gar nicht erst auf Anfragen reagiert. Dennoch sind sie an diesem Vormittag vor den Amtssitz der SPD-Politikerin an der Kreuzberger Oranienstraße gezogen, die Aktivisten für den Erhalt des Wenckebach-Krankenhauses. Sie haben ein Transparent entrollt und diesen Stuhl für Kalayci davorgestellt.

Es sind Beschäftigte der Klinik, Vertreter der Gewerkschaft Verdi und der Initiative „Gemeingut in BürgerInnenhand“. Ihnen geht es um die stationäre Gesundheitsversorgung im Norden Tempelhofs. Die soll schrittweise ins drei Kilometer entfernte Auguste-Viktoria-Klinikum (AVK) abwandern. Beide Krankenhäuser gehören zum landeseigenen Konzern Vivantes. Deshalb wollen sie mit der Senatorin sprechen. Gekommen ist sie nicht.

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