Berlin - In den vergangenen Wochen wurde sehr viel über das Klima diskutiert. Denn dieses Jahr hat es in sich. Der Juli 2021 war der heißeste Monat weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen. Extreme Hitze und heftige Waldbrände gab es unter anderem in der Türkei und Griechenland. Forscher brachten neue Nachrichten vom Abschmelzen des Permafrosts in Sibirien und des Grönländischen Eisschildes, von einer Schwächung des Golfstroms und des Jetstreams – jener Höhenwinde, die für den notwendigen Wetterwechsel in unseren Breiten sorgen. Welche Folgen es haben kann, wenn bestimmte Wetterlagen lange über einzelnen Regionen festhängen, zeigten die Überschwemmungen und Sturzfluten in Teilen von Deutschland – mit zerstörten Ortschaften und mehr als 180 Todesopfern.

Vielen Menschen bereitet die fortschreitende Erderwärmung, die wissenschaftlich nicht mehr zu leugnen ist, Sorgen. Der Zusammenhang von Industrialisierung, Ausstoß von Klimagasen und Erderwärmung wurde immer wieder dargestellt. Andere mögliche Ursachen wurden ausgeschlossen – etwa eine aktuell höhere Sonnenaktivität. Und wenn es auch heißt, dass Deutschland im internationalen Vergleich insgesamt nur einen recht geringen Anteil am Ausstoß von Klimagasen wie CO2 hat, zeigt die Darstellung von Kipppunkten im Erdsystem, dass eines mit dem anderen zusammenhängt.

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