BerlinSchon in seinem 2005 erschienenen Bestseller „Warum ich fühle, was du fühlst“ ging es Joachim Bauer um Empathie. Damals beschrieb der Freiburger Arzt, Neurowissenschaftler und Psychotherapeut, wie uns sogenannte Spiegelneuronen beim Einfühlen helfen. Nun, zahlreiche, viel beachtete Werke etwa über Genregulation, Pädagogik, Aggression, Kooperation als Naturprinzip oder Selbststeuerung später, richtet der mittlerweile emeritierte und in Berlin lebende Professor seinen Blick nach vorne und kehrt zugleich zu den Wurzeln zurück: In seinem neuen Buch „Fühlen, was die Welt fühlt“ erklärt er, warum und wie wir Menschen unser einzigartiges Empathie-Vermögen zur Rettung von Menschheit und Natur einsetzen sollten.

Herr Bauer, Sie schreiben , die Corona-Pandemie sei „eine Art Stresstest“ für moderne Gesellschaften. Sie sei wie ein „Warnschuss der Natur in Richtung Mensch, dessen Botschaft gedeutet werden muss“. Was lernen wir aus der Corona-Krise?

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