Berlin - Für viele Menschen war 2020 das Jahr der Planlosigkeit. Pläne eines ganzen Jahres mussten verschoben, manche gar für immer aufgegeben werden: Abschlüsse oder Ruhestände konnten nicht mit Gleichgesinnten gefeiert werden, Auslandssemester sind ausgefallen, Hochzeiten, die zuvor monatelang vorbereitet waren, mussten abgesagt und Familienfeiern bis auf weiteres vertagt werden. Auch wenn die Corona-Impfstoffe in eine hoffnungsvollere Zukunft weisen, ist und bleibt es weiterhin unklar, wann die Normalität zurückkehrt und wir wieder in der Lage sein werden, neue Pläne zu schmieden. 

„Pläne dienen als Sicherheitsnetz. Sie geben uns das Gefühl, Kontrolle über unser Leben zu haben“, erklärt Alexandra Freund, Professorin für Entwicklungspsychologie im Erwachsenenalter an der Universität Zürich. „Menschen haben Ziele und Pläne sind der Schlüssel zur Zielerreichung.“ Einen Plan zu haben, erlaube es uns, einzelne Verhaltensweisen in längere Handlungsphasen zu organisieren, die auf ebendiese Ziele gerichtet sind.

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