Eine Ärztin führt einen Coronavirus-Tests durch.
Foto: imago images/Frank Sorge

Berlin - In Deutschland gibt es eine Diskussion darum, mehr Menschen auf das Coronavirus testen zu lassen. Schnelltests könnten helfen, Infektionen rasch nachzuweisen und so dazu beitragen, die Pandemie so gut wie möglich unter Kontrolle zu bekommen. Noch sind solche Test nicht in der ärztlichen Routine angekommen, aber rund um die Welt arbeiten Forscher an ihrer Entwicklung. Erste Schnelltests sind bereits zugelassen. Sie müssen aber auch in ausreichender Zahl produziert werden. Täglich gibt es zudem Ankündigungen für neue Testsysteme. Ihre Schnelligkeit ist ihr großer Vorteil - aber sie haben auch Nachteile und sind nicht für alle Zwecke geeignet.

Für den gegenwärtigen Standard-PCR-Test nehmen Ärzte einen Rachenabstrich. Die Probe wird ins Labor geschickt und aufgereinigt und dann auf das Erbmaterial des Virus durchsucht. Der Test selbst dauert etwa vier bis fünf Stunden. Hinzu kommt die Zeit für den Transport - und zurzeit manchmal Wartezeiten bis zur Auswertung, weil Labormaterial fehlt oder die Zahl der Tests die Kapazitäten eines Labors übersteigt. Es kann deshalb mehrere Tage dauern, bis das Ergebnis beim Arzt und Patienten vorliegt.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.