Berlin/Görlitz - Auch im sächsischen Görlitz ist der Winterdienst derzeit im Dauereinsatz – Schnee, so weit das Auge reicht. Und passend zur Wetterlage wurde in der Stadt an der polnischen Grenze, genauer gesagt im Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec, ein schneeweißes Yak-Kalb geboren. Seltener Nachwuchs, der sich den Tierpflegern erst beim genauen Hinsehen offenbart.

„Man muss tatsächlich zweimal hinschauen, um das zwei Wochen alte Kalb auf der tief verschneiten Anlage zu entdecken“, berichten Mitarbeiter. „Was im Sommer der Hingucker ist, läuft jetzt unter Tarnung pur.“ Weiße Yaks sind äußerst selten und gelten in ihren Herkunftsgebieten im Tibetischen Hochland als besonders wertvoll. So werden nach einer alten Tradition die buschigen Schweife verstorbener Yaks auf Fahnenmasten über den Gebetsfahnen angebracht. Sie sollen Glück bringen und das Haus schützen. Ein weißer Schweif gilt dabei als sehr viel kraftvoller als ein schwarzer. „Hoffen wir, dass das kleine Yak-Mädchen dem Tierpark ebenfalls Glück bringt und dieser bald wieder für seine Besucher öffnen kann“, schreibt die Einrichtung auf ihrer Website.

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