Bangkok/Berlin - Die Corona-Pandemie hat das Risiko von Zoonosen – Infektionskrankheiten, die wechselseitig von Tier zu Mensch übertragbar sind – weltweit ins Scheinwerferlicht gerückt. Der WWF hat jetzt mit Wissenschaftlern von zwei Universitäten in Hongkong ein Risiko-Raster für Zoonose-Gefahren entwickelt. Damit sollen Wildtiermärkte in Asien analysiert werden, ähnlich zu jenem im chinesischen Wuhan, von dem die ersten bekannten Corona-Fälle gemeldet wurden. Bei der Bemessung des Risikogrades werden sowohl die Art und Anzahl der gehandelten Wildtiere als auch die Verkaufssituation berücksichtigt.

Die Methode wurde zunächst auf 46 Wildtiermärkten in Laos und Myanmar angewandt. Das Ergebnis: An fast der Hälfte der Beobachtungstage wurde ein hohes Risiko für die Übertragung von Zoonosen festgestellt.

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