Hongkong - Die Corona-Pandemie hat Studien zufolge zumindest in bestimmten Regionen zu noch mehr Kurzsichtigkeit (Myopie) bei Kindern geführt. Zu den wahrscheinlichen Ursachen zähle neben einer erheblich kürzeren Zeit, die draußen verbracht wird, auch ein starker Anstieg der Bildschirmzeit, schreiben Forschende im Fachblatt British Journal of Ophthalmology.

„Die Befunde sind nicht unerwartet, aber eben doch neu“, sagt Norbert Pfeiffer, Direktor der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz. „Die Reaktion sollte sein: Kinder sollen wieder mehr draußen sein, mindestens zwei Stunden pro Tag“, betont der Experte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.