Depressionen und Suizide als Kollateralschäden? Über die Folgen der Kontakt-Beschränkungen und anderer Pandemie-Maßnahmen wird nur wenig geforscht.
Foto: imago images/MiS

Berlin - Kollateralschäden gibt es nicht nur durch die Einschränkungen, die die Ausbreitung des Virus verhindern sollen. Auch Covid-19 selbst kann erhebliche Kollateralschäden verursachen, wenn etwa aufgrund von Klinik-Überlastungen andere Krankheiten nicht behandelt werden können. Oder wenn Menschen, die in kritischen Bereichen arbeiten, schwer erkranken oder sterben.

Klar ist, dass die positiven wie negativen Effekte der möglichen Pandemie-Strategien abgewogen werden müssen. Wenn Covid-19 sich unkontrolliert ausbreitet, kann ein signifikanter Teil der Bevölkerung schwer erkranken und an noch nicht klar bekannten Langzeitfolgen leiden oder sterben. Die USA, wo die Einschränkungen geringer ausfielen, meldeten bislang rund 190.000 Todesfälle – im Jahr 2020 ist Covid-19 neben Herzkrankheiten und Krebs dort daher eine der häufigsten Todesursachen.

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