Berlin - Das exotische West-Nil-Virus breitet sich hierzulande aus. Besonders betroffen sei der Osten Deutschlands, sagte die Biologin Doreen Werner am Dienstag. Auch in Berlin und Brandenburg gab es bereits Fälle bei Tieren und Menschen. Doreen Werner gehört zum Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (Zalf) in Müncheberg, das unter anderem das Projekt „Mückenatlas“ mit betreibt, für den Bürger seit 2012 mehr als 140.000 Mücken eingesandt haben. Darunter fanden sich auch nichtheimische Arten wie die Asiatische Buschmücke und die Asiatische Tigermücke. Für die Verbreitung des West-Nil-Virus reichen aber offenbar einheimische Stechmücken aus, von denen es etwa 50 Arten in Deutschland gibt.

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