Berlin - Weiß heute noch jemand, was eine Botanisiertrommel ist? Dies war eine Büchse, mit der Kinder früher in der Natur umherstreiften, um Pflanzen zu sammeln. Andere zogen mit Keschern und Gefäßen umher und sammelten Schmetterlinge, Käfer und andere Insekten. So etwas macht heute kaum noch jemand. Dafür gibt es Handy-Apps, mit denen nicht nur Kinder als „Naturdetektive“ unterwegs sein können. Sie zeigen einem an: Welcher Vogel singt da? Welche Bienen- oder Wespenart fliegt da? Welcher Käfer krabbelt da?

Dieses Ur-Interesse an der Natur nutzt auch die etablierte Wissenschaft, bereichert es doch unser Wissen und schafft Grundlagen für kompetentes Handeln. Jeder habe das Zeug zum Forschen, sagte Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin (MfN), als 2014 die bundesweite Plattform „Bürger schaffen Wissen“ aus der Taufe gehoben wurde, die das Museum gemeinsam mit der Organisation Wissenschaft im Dialog betreibt. Forschung brauche „viele Augen, viele Ohren, viele Hände“, um wichtige Fragen zu beantworten.

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